liebeslieschen


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[inszenieren] Bleib jetzt bloß nicht stehen!

Durchhalten und Durchziehen

Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Kein Kneifen. Kein Vermeiden. Jetzt muss ich es durchziehen. Voller Leidenschaft.

Ich spreche natürlich von meiner Theaterpremiere im Januar. Die Termine sind im Kalender rot angestrichen, erste Plakatideen entwickeln sich, das Probenwochenende steht vor der Tür und wir haben schon ein Drittel des Stückes grob durchgeprobt.

Gestern haben wir den kompletten ersten Akt wiederholt. Es ist schön, zu sehen wie sich die Abläufe allmähliche automatisieren und wie sich die Figuren in den Schauspielerin einbrennen. Die geplanten Situationen scheinen sich wie aus dem Nichts ganz natürlich zu ergeben – als würden die Personen ihrem inneren Instinkt folgen. Das klingt jetzt so als wäre alles schon perfekt, was es selbstverständlich noch nicht ist, aber man sieht wo die Reise hingehen wird.

Etwas vermisse ich doch: Wo ist eigentlich die ständige Angst? Die Angst, zu versagen. Die Angst, einen falschen Weg eingeschlagen zu haben. Die Angst, plötzlich nicht mehr weiter zu können – oder zu wollen. Wenn man an Angst denkt, denkt man an Schweißausbrüche, Nervosität, Tränen. Doch das zeigt sich nicht. So spüre ich die Angst nicht. Jedenfalls nicht direkt. Sie äußert sich eher darin, gelähmt zu sein, sich nicht zu fokussieren, sich nicht ausdrücken zu können, keine Ideen zu haben. Da ist die Angst, nicht gut genug zu sein für den Job. Jedenfalls sieht so meine Vorstellung aus. So müsste es doch sein.

Doch so ist es nicht. Klar, sind da Unsicherheiten in mir und ich frage mich, ob den Leuten meine Inszenierung gefallen wird, aber trotzdem ist da eine unglaubliche Lust, kreativ zu sein und mit Menschen zu arbeiten. Ich habe Lust, Neues auszuprobieren. Ich erfreue mich daran, während der Proben überrascht zu werden oder zu sehen, dass mein Kopfkino (, das ich beim Lesen des Stückes hatte) auch in real funktioniert.

Es ist für mich noch ein weiter Weg zur Regisseurin. Ich habe noch viel zu lernen und werde sicherlich das ein oder andere Mal auf die Schnauze fallen, aber wozu haben wir denn Arme und Beine, wenn wir nicht mit ihnen wieder aufstehen und weitergehen können?

Wichtig ist doch, dass man sein Ziel nicht aus den Augen verliert (auch wenn es noch so weit entfernt erscheint):

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Letztendlich ist das Projekt jetzt auch nur ein „Probelauf“. Ich bin eine junge, leidenschaftliche Studentin und darf mich noch ausprobieren. Es kommt kein Druck von irgendwelchen Intendanten oder Erwartungen von Außerhalb. Ich darf einfach mal machen, wonach mir der Sinn steht und meiner Leidenschaft nachgehen. Dafür kann ich sehr dankbar sein.

Das wichtigste im Leben ist ja ohnehin, dass man sich ausprobiert, einen Weg einschlägt und seine Ziele verfolgt. Wenn man merkt, dass es nicht mehr passt, kann man immer noch einen anderen Weg suchen gehen.

Oder wie seht ihr das? Geht probieren über studieren? Aber wann muss man sich dann mal festgelegt haben?


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[inszenieren] Die skeptische Herausforderung.

In vielen Geschichten wird die Frage nach Realität und Wahnrehmung gestellt. In Inception verschwimmen die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit, in Matrix lässt sie sich vom Computer aus steuern und Alice im Wunderland legt das Augenmerk auf die Unendlichkeit der Fantasie. Sehnsüchte und Wünsche können im Traum realisiert werden. Tote können auferstehen. Menschen können fliegen. Ungeheure Monster können einem Angst und Schrecken einjagen. Aber wo sind die Grenzen? Die Möglichkeiten der Fantasie scheinen unbegrenzt und Träume können sich schon fast wie Realität „anfühlen“. Trotzdem scheint uns normalerweise immer bewusst zu sein, wenn wir wach sind. Wir können aktiv handeln. Die physikalischen Gesetze sind intakt. Alles scheint real. Und dennoch bleibt aus der Sicht eines philosophischen Skeptikers (begründeter) Zweifel daran, ob wir (echtes) Wissen über unsere Umwelt besitzen können, d.h. ob das, was wir als Realität erkennen zu glauben, tatsächlich Realität ist. Im Skeptizismus wird uns die Fähigkeit abgesprochen, einerseits durch Verstand und andererseits durch Erfahrung und Wahrnehmung, wahrhaftige Erkenntnis über die Welt zu erlangen. D.h. alles, was wir sehen und alles, was wir denken, könnte nicht wahr sein. Es könnte uns nur „vorgegaukelt“ oder von einem Computer eingespeißt worden sein. Eine ziemlich verrückte Vorstellung, findet ihr nicht auch? (Wer das vertiefen möchte, dem empfehle ich Einführung in die Erkenntnistheorie. Link.)

Auch in Mike LaMarrs Krimikomödie Die Leiche in der Badewanne werden mehrere Realitätsebenen geöffnet, die fortwährend ineinander übergreifen.  Daraus ergeben sich für den aufmerksamen Zuschauer viele (philosophische) Fragen. Was nehme ich wahr? Was ist meine Realität? Was beeinflusst sie? Gibt es nur meine Realität? Gibt es überhaupt eine Realität? Oder sind es immer mehrere? Und wo ist das weiße Kaninchen?

Theater ist ja schonmal per se beides: Realität und Fiktion. Realität in dem Sinne, dass sich zur gleichen Zeit am gleichen Ort Zuschauende und Agierende befinden. Fiktion ist die Geschichte und die Figuren, die sich darstellen und die wahrgenommen werden können. Aber da hört der skeptische Gedanke ja nicht auf. Er fängt gerade an: Vielleicht ist der Umstand der Gleichzeitigkeit der Zuschauenden und Agierenden auch Fiktion? Auch manipuliert? Wer nimmt was wie wahr? Wo ist der Ursprung von allem Seiendem und sich Darstellendem?

In LaMarrs Stück gibt es zunächst mal drei Ebenen der Realilät: die des Publikum, die der Möbelmänner, welche die Bühne einrichten, und die der WG-Bewohner. Ich möchte in meiner Inszenierung noch mehr Ebenen der Realität öffnen, mit ihnen spielen, sie verschwimmen lassen. Im Moment schwebt mir noch eine filmische Realitätsebene vor, die sich zwischen dem Publikum und den Möbelmännern einordnet. Außerdem noch eine mit Marionetten bespickte Ebene unterhalb der WG-Bewohner. Mal sehen, vielleicht fallen mir noch mehr ein. Im Stück selbst kommt die erkenntnistheoretische Note leider nicht so gut raus, deshalb will ich sie im Laufe des Probenprozesses deutlicher herausarbeiten neue Aspekte hinzufügen. Mein Ziel ist es, auch denjenigen Zuschauern den Weg zum skeptischen Denken über die eigene Wahrnehmung zu eröffnen, die sonst nicht mit Philosophie in Berührung kommen. Ich möchte die Zuschauer an den Stellen kitzeln, von denen sie gar nicht wussten, dass sie dort kitzelig sind. Und vor allem: Was können die Zuschauer sich für ihren Alltag mitnehmen?

Macht ihr euch Gedanken über die Realität? Im Alltag scheint fortwährender Skeptizismus unpraktisch, wenn nicht sogar gefährlich zu sein (z.B. im Straßenverkehr, da muss man das glauben, was man sieht, sonst wird man umgefahren), aber ein Hinterfragen und des alltäglichen sollte allemal drin sein. Oder?


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[inszenieren] Die Sache mit den Proben

Theater lässt sich nicht wiederholen und doch kann es ohne Wiederholung nicht leben.

Inszenieren ist super. Proben macht Spaß und „meine“ Schauspieler sind einfach allesamt sympathische Menschen. Und dem Kern des Stückes kommen wir auch langsam näher.

Aber was mich wirklich aufregt ist die unmögliche Terminkoordination. Vier von meinen Schauspielern machen noch bei einem anderen Stück mit, dass jetzt zunächst erstmal Priorität hat, aber natürlich können die vier nicht an zwei Orten gleichzeitig sein. Es fällt mir schwer, darüber zu schreiben, denn ich rege mich zwar in dem bestimmten Moment gerne auf, aber lange kann ich niemandem wirklich böse sein. Deshalb möchte ich mich auch nicht länger damit aufhalten. ;)

Mir kamen in den letzten Tagen viele neue Ideen für das Stück, für die Inszenierung und insgesamt für die kommenden Monate. Die Leiche in der Badewanne besteht ja ohnehin schon aus mehreren Realitätsebenen und genau die möchte ich weiter ausbauen und erweitern. Das Stück im Stück im Stück im Hier und Jetzt? Es bliebt spannend. ;)

 


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[inszenieren] Mein Probenkonzept

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Wie ihr im September schon lesen konntet, werde ich im nächsten Semester bei einem Theaterstück Regie führen. Es handelt sich dabei um ein Studententheaterprojekt. Nach der Klärung des Stückes und der Besetzung stellt sich die Frage nach den Proben. Ich habe versucht, aus meiner bisherigen Probenerfahrung als Assistentin zu schöpfen und stelle mir Folgendes vor:

Die Leseproben

Die Leseprobe ist am Anfang des Probenprozesses sehr wichtig, denn dort können erste Tendenzen festgelegt und Figuren entwickelt werden. Es gibt mir als Regisseurin die Möglichkeit, den Schauspielern zu erklären, wie ich mir den Aufbau des Stückes und der Rollen vorgestellt habe. Man nähert sich dem Text und bekommt ein erstes Feedback, ob sich das, was man sich beim stillen Durchlesen gedacht hat, bewahrheitet oder ob etwas anderes, neues entsteht.
Ich finde es wichtig, mehrere Leseproben zu machen, damit sich die Schauspieler schonmal intensiv mit ihren Rollen beschäftigen können bevor es zum eigentlichen Spiel geht. Leider gelang es uns zeitlich und organsiatorisch nicht, mehr als eine Leseprobe abzuhalten. Das ist einerseits schade, andererseits in unserem speziellen Fall nicht so tragisch, denn wir spielen eine Komödie, bei der es sehr auf die Aktionen zwischen den Charakteren ankommt. Natürlich müssen auch die Stimmung und der Ton in der Stimme passen, aber das kommt im Spiel. Hier geht es vielmehr um Timing und Situationskomik und nicht um tiefe Charakterentwicklung.

Die szenischen Proben

Die szenischen Proben nehmen die meiste Zeit in Anspruch. Hier werden wir Szene für Szene durchgehen und Gänge, Plätze, Requisiten, etc. festlegen. Das ist wohl auch die spannendste Phase. Was lässt sich aus dem Text rausholen? Was lässt sich aus den Schauspielern rausholen? Dem Raum? In welche Richtungen entwickeln sich die Figuren?
Ich stelle mir vor, dass ich den Schauspielern erstmal viel Freiraum lasse. Sie sollen den Spaß am Spiel, den Spaß an der Improviation nciht verlieren, indem ich ihnen alles vorgebe. Natürlich habe ich schon viele Ideen im Kopf, aber es geht mir nicht darum, sie auf Teufel komm raus durchzusetzen. Regie führen ist meiner Meinung nach ein gemeinschaftlicher Prozess. Meine Aufgabe besteht darin, von außen zu Beurteilung das das Schiff zu lenken. Ich bin sehr gespannt auf diese Phase.

Die Durchläufe

Die ersten Durchlaufproben sind sehr spannend. Hat man an alles gedacht? Stockt es an manchen Stellen? Passt es zusammen? Versteht man alles? Wahrscheinlich gerät man als Regisseurin in eine Art Betriebsblindheit, weshalb es auch immer wichtig ist, „Außenstehende“ zum Ende der Durchläufe und zu den Hauptproben einzuladen. Sie sehen vielleicht Widersprüche, die uns verborgen bleiben. Hier ist es wichtig, auch nochmal einerseits auf Kleinigkeiten einzugehen, aber andererseits immer das große Ganze im Auge zu behalten. Wie gestaltet es sich zu einem schlüssigen Theaterabend?

Die Hauptproben

Es geht nun schnurstracks auf die Premiere zu. Nur noch wenige Tage trennen uns von dem Höhepunkt der Probenphase: der Aufführung. In den Hauptproben wird nicht mehr währenddessen unterbrochen, sondern ich werde mir die Durchläufe in Ruhe ansehen und mir alle Kritikpunkte aufschreiben, die ich im Nachhinein mit den Schauspielern besprechen werde. Es geht mir darum, den Schauspielern ein möglichst sicheres Gefühl für die Aufführungen mitzugeben.

 

So viel zur Theorie. Noch haben unsere richtigen Proben nicht begonnen und ich hoffe, ich kann vieles von dem Umsetzen, was ich mir vorstelle. Gleichzeitig hoffe ich auch darauf, dass wir mit aufkommenden Problemen gut umgehen und sie lösen können.

Übrigens: Besucht doch mal Danis Kanal und seht euch ihre Reise-Videos an.


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[inszenieren] Die Besetzung festlegen

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Was braucht man am Anfang eines Inszenierungsprozesses? Klar, natürlich ein passendes Theaterstück. Und was noch? Auch klar, natürlich Schauspieler. In meinem Fall sind das zusammengewürfelte Studenten aus verschiedenen Studiengängen, die einfach Bock haben in ihrer Freizeit auf der Bühne zu stehen uns sich auszutoben. Das sind also optimale Voraussetzungen für eine lustige Runde und eine lustige Probenphase. Ich finde es auch wichtig, dass sich in einer (Laien-)Spielgruppen alle gut verstehen und irgendwie miteinander reden können. Kommt Unwohlsein oder sogar Stunk auf, ist die Stimmung gleich verkrampft und die Spielfreude leidet. Es ist besser ein bisschen mehr rumzublödeln oder über Gott und die Welt zu reden, als strickt seinen Probenplan zu verfolgen. Hat man erstmal eine gute Grundchemie geschaffen, probt es sich auch leichter. Zurück zur Besetzung. Worauf habe ich bei der Besetzung zu Die Leiche in der Badewanne von Mike LaMarr geachtet?

Die Charaktere

In der Geschichte sind schon bestimmte Typen und Charaktere festgelegt. Die gehen schon in eine bestimmte Richtung, aber Interpretationsspielraum gibt es immer. Wir kennen das ja noch aus der Schule, wenn im Deutschunterricht Szeneninterpretationen anstanden. Damals hatte man die Tendenz einen Konsens zu finden. Wie meint er das? Was fühlt sie dort? Was man dort aus den Augen verliert, ist, dass es durchaus verschiedene Interpretationsmöglichkeiten gibt. Wir können nie die 100%-igen Intentionen des Autors herauslesen. Deshalb muss man einfach genau lesen, wer was wann sagt. Wer steht mit wem wie in Beziehung? Wo liegt der Konflikt?

Exkurs: Rolle – Schauspieler – Figur

An dieser Stelle möchte ich schnell eine theaterwissenschaftliche Unterscheidung der drei Begriffe Rolle – Schauspieler- Figur erläutern. Mit Rolle ist all das gemeint, was im Text steht (Gesagtes, Regieanweisungen). Der Schauspieler ist logischerweise die Person an sich – klar. Am spannendsten ist aber die Figur: In ihr vereinen sich die vorhergehenden Begriffe, d.h. die Figur ist das, was der Schauspieler mit der Rolle auf der Bühne (vor Publikum) macht. Die Figur entsteht also im Sinne der Aufführung immer wieder neu. (Apropos, da fällt mir ein, vielleicht sollte ich einen allgemeinen Post zu Theaterbegriffen machen. Habt ihr Interesse daran?)

Der richtige „Typ“

Zurück zum Charkater: Hat man sich ein Bild von den einzelnen Charakteren gemacht und eine Skizze im Kopf gezeichnet, welcher „Typ“ hinter so einer Rolle steckt, kann man sich überlegen, welcher seiner Schauspieler jeweils in die Rolle passt. Da stellen sich die Fragen der Körperlichkeit: Körperbau, Körpergröße, Ausstrahlung, Sprechweise, Dialekte, evtl. Haare,… Nicht nur, dass der Einzelne in eine Rolle passen muss, er muss auch zu den anderen, zu denen er in Beziehung steht, passen.

Können

Wenn jemand vom „Typ“ her passt, heißt das noch lange nicht, dass er das auch spielen kann. Am besten ist es natürlich, wenn man jemanden schonmal auf der Bühne gesehen oder generell sich mit jemanden schon Mal länger unterhalten hat. Man lernt seine Art zu sprechen kennen, sein Timing, seine Bewegungen, seine Ausstrahlung. All das muss man beim Auswählen bedenken. Ich bin noch neu in unserer Theatergruppe, deshalb fiel es mir nicht leicht, aber zumindest über die Hälfte kenne ich näher oder habe sie schonmal auf der Bühne gesehen. Dies ist auf jeden Fall sehr aufschlussreich und half mir dabei, die Charaktere in meinem Kopf durchzugehen und beim Lesen mir die verschiedenen Schauspieler schonmal vorzustellen. So entsteht ein Grundgerüst der Bestzung.

Zeit

Die meisten „meiner“ Schauspieler sind an erste Stelle Student. Und auch wenn ich mir als TheWi fiel freischaufeln kann, haben andere (besonders die Ingenieure) weniger freie Zeiten in ihrem Stundplan bzw. müssen mehr lernen als ich. Dass ich „so viel“ freie Zeit habe, liegt ja auch daran, dass mein Studiengang darauf ausgelegt ist, dass man künstlerische Sachen nebenher machen kann. Ist also ein Schauspieler zeitlich eingeschränkt, kann er eben nur eine kleine Rolle mit weniger Bühnenauftritten und Text bekommen, als er vielleicht mit uneingeschränkter Zeit bekommen hätte.

Leseprobe

Bei der ersten Leseprobe kann man das mal antesten, ob das, was man sich beim alleinigen stillen Lesens des Textes so ausgedacht hat. Passen die Stimmen? Passt die Erscheinung? Bei der Leseprobe gibt es natürlich noch mehr zu beachten, aber das gibts in einem nächsten Post.

Nichts ist entgültig

Bei imr steht die Besetzung jetzt zu 99% fest. Ich freue mich schon sehr auf die Probenphasen, denn da kann nochmal alles, was man sich vorher überlegt hat, umgekrempelt werden. Theater inszenieren ist ein Prozess, der von vielen Faktoren gelenkt wird. Man kann und sollte am Anfang den Kurs eingeben, doch man weiß nie, welche Windböe das Schiff in andere Bahnen lenkt.

Das nächste Mal: Die Leseproben