liebeslieschen


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[lesenswertes denken] Zukunftsblick – reden, bewerben, machen

[lesenswertes denken] löst meine einstige Reihe Top 5 der Woche ab. Interessant. Horizonterweiternd. Philosophierend.

1. Sportjournalist ist sicher der Traumberuf vieler Fußballjungen. Für den 17-Jährige Samuel Gardiner wurde dieser Traum wahr – jedoch nur mit einem Fake-Twitter-Account. Er gab sich als 40-Jähriger etablierter Sportjournalist aus und streute ausgedachte Fußballmeldungen über Spielerwechsel und Trainerrauswürfe ins World Wide Web. Bald hat er 25 000 Follower und alle glauben ihm – Fans, Journalisten, Spieler… Es ist schon komisch wie schnell sich solche Nachrichten verbreiten und wie schnell wir vertrauen. Andererseits ist es traurig, wie diese Geschichte wieder einmal zeigt, dass wir nur selten wahrlich vertrauen können. Hier gehts zum Interview.

2. Praktika sind gut, Praktika sind lehrreich, Praktika sind notwendig. Doch wie rankommen an ein Praktikum, wenn der Arbeitgeber einen fertig produzierten Arbeiter aus der Maschine erwartet, anstatt eines aufgeweckten, kreativen, jungen Menschen? Mehr Gedanken dazu gibts bei Das Schwein blockt.

3. Manche können ja nur denken, wenn bei ihnen richtig aufgeräumt ist. Ich zum Beispiel habe in meinem WG-Zimmer einen sehr großen Schreibtisch und wenn der richtig aufgeräumt ist, kann ich wunderbar denken – und arbeiten. Klare Gedanken braucht man überall: im Arbeitszimmer, im Wohnzimmer, im Garten und natürlich auch in der Küche. Für Letzteres hat Julia von Funkelfaden eine geniale Idee:  Sie hängt die Topfdeckel einfach in die Schranktür. Dann fliegen sie nirgends rum. Perfekt. Das muss ich meinen WG-Mitbewohnerinnen auch mal vorschlagen.


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{uni 22} Blogreihe „Alltagshelden“: Fußspitzen strecken!

Das Projekt Alltagshelden von Stefanie beschäftigt sich mit dem kleinen Heldentum des Normalos von nebenan. Insgesamt neunzehn Bloggerinnen und Blogger nehmen sich im Zeitraum vom 18.02. bis 07.03. diesem Thema an und erzählen von ihren ganz persönlichen Heldengeschichten. Gestern war Genya an der Reihe und morgen wird uns Anna mit ihrer Geschichte überraschen.

Ich möchte euch heute über meine ehrenamtliche Arbeit im Turnverein berichten. Ich turne schon seit ich denken kann und bin jetzt seit fast sieben Jahren Trainerin. In dieser Zeit habe ich wechselnd von den ganzen Kleinen (3 Jahre) bis zu den Großen (17 Jahre) gefühlt alle Mädels mal trainiert.

In so einer Turnhalle muss man schon mal laut sein – sehr laut sein. Man muss schimpfen, ermahnen, tadeln, Anweisungen geben und ist am Ende für alle Fehltritte der Kinder verantwortlich. Es lastet ein enormer Druck auf einem, denn als Trainerin stehe ich für die Sicherheit der Kinder ein. Beim Turnen kann eine Menge passieren – zum Glück waren Knochenbrüche oder Bänderrisse in meinen Trainingsjahren nur selten der Fall.

Auch wenn ich die Kinder verfluche, wenn sie nicht hören, auch wenn ich manchmal keine Lust habe, das Training zu halten, auch wenn wenn wenn…
Trotz allem ist es schön zu sehen, wie die Mädchen heranwachsen, wie sie besser werden, wie sie Erfolgserlebnisse haben oder wie sie sich gegenseitig trösten, wenn sie vom Balken oder Barren fallen. Beim Turnen geschieht so viel: Koordination, Ausdauer, Beweglichkeit, Auffassungsgabe, Gemeinschaftsgeist und vor allem Spaß. Spaß an der Bewegung!

Ich finde, das man mich und viele andere Trainer – egal ob Turnen, Fußball oder Schwimmen – zu Helden des Alltags erklären kann. Wir geben Kindern die Möglichkeit, ihre eigenen Grenzen auszutesten und darüber hinauszugehen. Sie können sich austoben, aber auch ihre Konzentrationsfähigkeit schulen. Sie treffen Freunde und machen gemeinsam spannende Erfahrungen.

Das finde ich schön. Das finde ich gut.


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#11 Kite in Kamen


Teddy & das Seepferdchen.

Männer in Uniformen – wer steht da bitte nicht drauf??

Schon wahnsinnig toll das zu sehen..

Auch für die Kinder war gesorgt.. ich wär sooo gern auch .. :)