liebeslieschen


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Kochen: Tortellonisalat – frisch und lecker [Rezepttest]

Ich liebe Pasta! Spaghetti, Bavette, Maccheroni, Rigatoni, Farfalle, Fussili…
Heute nehme ich euch mit in die Welt der Tortelloni:
In der Lecker „Best of 10 Jahre“-Ausgabe von 2014 habe ich ein Rezept gefunden, das mich neugierig und vor allem hungrig gemacht hat! Ein leckerer Salat mit Ricotta, Tomaten, Pinienkernen.. Das Foto sah auf jeden Fall vielversprechend aus und so konnte ich nicht anders, als dieses Rezept einmal zu testen:
090415Tortellonisalat für 8-10 Personen
Zutaten:
2 Packungen (à 500 g) Käsetortellonie (Kühlregal; es gibt tolle Sorten mit 4-Käse-Füllung, aber selbstgemacht schmecken sie auch super!), Salz, Pfeffer, Zucker, Olivenöl, 50 g Pinienkerne, 500 g Kirschtomaten (im Original: 400 g Kirschtomaten + 100 g getrocknete Tomaten in Öl), 2 mittelgroße Zwiebeln, 5 EL Weißweinessig, 250g cremigen Ricotta, 150g Crème fraîche, frische Basilikumblätter.
Zubereitung:
Tortelloni in kochendem Salzwasser garen (2 Minuten ca.), abgießen, abschrecken mit kaltem Wasser und gut abtropfen lassen. Ca. 1 EL Olivenöl drauf geben.
Pinienkerne ohne Fett hellbraun rösten, abkühlen lassen. Kirschtomaten waschen, halbieren und mit fein gewürfelten Zwiebeln mischen.
Für das Dressing Essig, Salz, Pfeffer und etwas Zucker mit 5-6 EL Öl mischen. Tortelloni mit dem Dressing und der Tomaten-Zwiebel-Mischung mischen und ca. 20 Minuten ziehen lassen.
Zuletzt Ricotta mit Crème fraîche, sowie Salz und Pfeffer mischen und unter den Salat heben.
Frische Basilikumblätter klein zupfen und zum Salat geben.
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Anmerkungen:
Ich muss leider zugeben, dass meine Fotos nicht gerade von leckerem Essen sprechen und dem Originalrezept-Foto in keiner Weise ähneln. Geschmacklich ist der Salat total lecker und ich kann ihn sehr empfehlen!
Was mich etwas gestört hat, ist die viele Ricottacreme (sieht man ja im Foto…). Hier empfiehlt sich die Menge zu verringern, damit man die ursprünglichen Zutaten auch noch erkennen kann.
Sehr lecker fand ich die Mischung der Tortellini mit den Pinienkernen – die geben echt den letzten Kick!

Viel Spaß beim Nachkochen – passt im übrigen auch als Grillsalat!


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Kochen: frische Kartoffelsuppe – Studentenküche [Rezepttest]

Ich liebe Essen ohne Schnick Schnack. Der Klecks Crème fraîche auf der Suppe, die Sprossen auf dem Salat oder auch die Balsamico Creme auf dem Tellerrand finde ich überflüssig. Für mich zählen die Inneren Werte des Essens – der Geschmack oder, wie es so schön heißt, die Gaumenfreuden.
Ab und an koche ich Rezepte aus Kochzeitschriften oder -büchern nach und meist lasse ich diesen Schnick Schnack von vornherein von meiner Einkaufsliste.
Für die Kartoffelsuppe, deren Rezept ich in der Deli 1/2012 (oh ja, schon etwas älter) gefunden habe, hatte ich diesen Schnick Schnack (für mich sind Croutons einfach Schnick Schnack) jedoch bereits zu Hause. Heute nehme ich euch also mit zur guten Hausmannskost – für Studenten ein Muss!
030415Kartoffelsuppe (3 Portionen)
Zutaten:
2 EL Butter oder Margarine, 2 mittelgroße Zwiebeln, 400g Kartoffeln, Salz, 900ml Gemüsebrühe, 200 ml Sahne, 150g Fleischwurst (Geflügel), 2 Scheiben Toastbrot, Pfeffer, Muskatnuss, Thymian, Majoran.
Zubereitung:
Zwiebeln und Kartoffeln schälen, dann in kleine Würfel schneiden.
Butter oder Margarine in einem hohen Topf erhitzen, zuerst die Zwiebeln darin glasig andünsten (ca. 2-3 Minuten) und dann die Kartoffeln hinzugeben und mit andünsten. Salzen und ca. 2 Minuten gut durch rühren. Als nächstes mit der Gemüsebrühe und der Sahne ablöschen, aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten zugedeckt köcheln lassen.
Toastwürfel zu Croutons schneiden und in etwas Butter goldgelb brutzeln, abkühlen lassen.
Die Suppe als nächstes leicht pürieren – leicht bedeutet so viel, dass noch Kartoffelstücke zurückbleiben und keine Breikonsistenz erreicht wird. Mit Majoran, Muskatnus (viel!), Pfeffer (viel) und etwas Salz abschmecken.
Nun die Fleischwurst in kleine Würfel schneiden und in die Suppe geben. Kurz erwärmen lassen und dann mit den Croutons zusammen essen.
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Anmerkungen zum Rezept:
Das Original entspricht „4 Portionen“ – meiner Meinung nach eher 2-3.
Für mehr Würze in der Suppe habe ich 2 mittelgroße Gemüsezwiebeln verwendet, statt kleinen.
100 ml Sahne (Original) reichen meiner Meinung nach nicht aus – daher mehr würzen und 200 ml Sahne nutzen. Die Konsistenz wird dadurch nicht breiiger.
Besonders wichtig ist mir auch noch das Pürieren mit dem Pürierstab. Dadurch, dass nicht alles erwischt und zu brei wird, hat man noch etwas zum Beißen beim Essen. Aus diesem Grund empfehle ich auch von mehlig kochenden Kartoffeln abzuweichen.
In meiner Variante habe ich statt Speck Fleischwurst verwendet, weil ich a) die Zubereitung (ohne Anbraten des Specks) einfacher finde und b) nicht mehr viele Leute Speck essen. Fleischwurst schmeckt wirklich lecker darin – gibt’s ja auch mittlerweile vegetarisch!
Die Croutons müssen nicht sein, aber sind schon sehr lecker zur Suppe.

Die Suppe kann man auch an 2 Tagen essen, einfach noch einmal auf mittlerer Hitze erwärmen. Die Croutons (wer sie denn auch haben möchte) sollten immer am gleichen Tag frisch gemacht werden.


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[2014] Weihnachtstage – ein kleiner kulinarischer Eindruck!

Willkommen zurück aus den Weihnachts- und Festtagen!
Heute möchte ich euch ein paar der Eindrücke der letzten Tage geben, die sich allesamt ums Essen drehen! Wer jetzt gerade Hunger hat, der sollte sich wohl erst später die Fotos ansehen.
Den ersten Abende haben wir bei seinen Eltern verbracht, die Mittage und Nachmittage bei meinen Eltern und Großeltern.28121424. Dezember – Heiligabend: Vorspeisenplatte mit reichlich Fisch, sowie frischer Tomatensuppe281214_224. Dezember: Hauptgericht Rinderfilet an Rosmarinkartoffeln, Nachspeise: Rote Grütze mit Panna Cotta 281214_425. Dezember – 1. Weihnachtstag: Frische Suppe, sowie Filet Wellington 281214_525. Dezember: Weihnachtstrifle mit Lebkuchen & unser Kuchenbuffet für die Festtage 281214_326. Dezember – 2. Weihnachtstag: Wir waren in einem Restaurant essen und dort gab es ein herrliches Nachtischbuffet! Auf dem zweiten Foto darf ich euch den Weihnachtsbaum von C’s Eltern zeigen :)

Wie war euer Weihnachtsfest?

Aus ersichtlichen Gründen wird es im nächsten Jahr deutlich gesündere Rezepte geben – ich freue mich schon!
In dieser Woche darf ich euch mit einem Silvester-Special beglücken! Seid gespannt! :)


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Dear summer: Iss mal wieder was gutes! – Good taste im Sommer!

Eines meiner Mottos, die ich mir strikt zu Herzen nehme, ist: Manchmal muss man sich einfach etwas gönnen! Eine Kleinigkeit, ein gutes Gespräch oder mal wahnsinnig gutes Essen. Gerade im Sommer gibt es eine riesige Auswahl an wundervollen Lebensmitteln und mein Freund & ich, wir sind da richtige Liebhaber!

Das Wetter mag aktuell nicht besonders sommerlich sein, aber deswegen muss es auf dem eigenen Teller ja nicht auch so aussehen. Um dir/euch eine kleine Inspiration zu geben, was man so leckeres essen kann, um sich an wundervolle Orte zu erinnern oder einfach nur den Geschmack von Sommer auf der Zunge zu haben: 060714Sommerliche Vorspeisenplatte: Oliven, Käsewürfel, Chorizo, eingelegte Garnelen, sowie geschmolzener Ziegenkäse mit Honig auf Toast.

Die Zeit der frischen Kartoffeln ist gekommen und deshalb bietet sich doch auch mal wieder eine Knoblauchcremesuppe an! Mein Freund ist ja der Meinun: DIE geht immer! 060714_2Hier ist die Online-Ausgabe der Knoblauchcremesuppe.

Für mich gehören neben Tomaten auch Paprika absolut zum Sommer. Im Moment sind die selbst gezogenen noch relativ klein oder grün, aber wenn sie erst mal richtig reif sind, dann werden sie bestimmt auch zu wahnsinnig leckeren „Gefüllten Paprika“ verarbeitet: 060714_3
Habt ihr jetzt auch so Hunger wie ich?
Was steht bei euch auf dem Sommer-Essplan?


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Good taste: Leichtes Abendessen – Summerfood

Ich esse wahnsinnig gerne leichte Gerichte, die nicht so lange für dieses unangenehme Völlegefühl im Bauch sorgen. Gerade an warmen Tagen, die jetzt hoffentlich bei uns dauerhaft Einzug erhalten, kann ich mich gut von Gerichten wie Eintöpfen und ähnlichem fernhalten. In den Sommermonaten verbringe ich gern Abende draußen und da kommt die Küche eher zu kurz und bleibt kalt.

Mein perfektes leichtes (in zweierlei Hinsicht) Rezept für die nächsten warmen Abende:

Pasta mit Zitronen-Olivenöl-Tomaten

270614Auf diesem Bild sieht man schon die Grundzutaten. Was neben Tomaten, Spaghetti und Zitrone, sowie Olivenöl noch hinzukommt, will ich euch nicht vorenthalten:
Salz, Pfeffer und Wasser für die Nudeln, sowie etwas frisches oder getrocknetes Basilikum.

Zubereitung:
Tomaten waschen, vierteln und den Strunk entfernen. Für das Dressing 2 EL Olivenöl mit frisch gepresstem Zitronensaft mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun die Tomaten hinzugeben, sodass sie für ein paar Minuten ziehen können.
Nudelwasser zum kochen bringen und Spaghetti nach Packungsanleitung bissfest garen. Alles auf einem Pastateller anrichten und noch einmal mit Pfeffer und Basilikum würzen.
270614_2Erfrischend dazu schmeckt kaltes Wasser mit Zitrone. Ich hatte eine unbehandelte Zitrone (abwaschen) und habe eine Hälfte einfach in mein Glas gegeben. 270614_3 270614_4
Welche Rezepte nutzt ihr bei dem heißen Wetter?