liebeslieschen


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2015: Eine Woche ohne … – Internetdiät oder Zeiträuber Leben 2.0

Meine Woche ohne das Internet – Gedanken & wie es nun aussieht {Ein Erfahrungsbericht}.

Hier ein Blick auf das Handy – neue Nachrichten auf Facebook, WhatsApp, Instagram, Youtube, WordPress und wie sie alle heißen.
Einmal kurz durch-scrollen und das Wissen über die Lage der Nation (wirklich, Dani??) updaten. Mal eben fix das neue FMA oder den Vlog von Essie Button schauen – schnell sind 15 Minuten eben um. In der Werbepause noch den Blogreader durchschauen statt mit dem Freund das Leben in den nächsten Wochen zu planen.
Ja, so schaut es aus: In den Zügen morgens starren alle auf ihr Smartphone, in der Uni bricht das Wlan zusammen, wenn wieder eine Wagenladung mit der S-Bahn ankommt.
Leute, muss das sein oder geht’s auch mal anders?

Ich habe mich im Rahmen meines Urlaubs abgesetzt – ab ins Offline-Leben, wo man einfach mal nur per Anruf (Hallo, liebe Familie, mir geht’s blendend!) und per SMS mit Herrn Freund in Österreich Kontakt hat (aber auch nicht mehr als 2x pro Tag).
Und ja, liebe Herrschaften, die alle paar Minuten Pinterest nach einem neuen Foto durchgucken oder für Instagram jede Mahlzeit zurechtrücken, es geht auch ohne!
Im Urlaub habe ich genau 2 Fotos mit dem Handy gemacht – und davon ist eines auf Instagram gelandet, aber erst Tage später:

Im kalten Deutschland möchte man die Zeit gerne um 3-4 Tage zurückdrehen #wanderlust #travelbug #Liebeslieschenontheroad

Ein von Daniela (@liebeslieschendani) gepostetes Foto am 9. Mär 2015 um 9:57 Uhr

Laut Hotelbeschreibung gab es in der Lobby und im unteren Bereich des Hotels freizugängliches Wlan – hab ich aber überhaupt nicht genutzt, geschweige denn gesucht.
Und ich sage euch, es tut gut!
Abschalten, Bücher lesen, nicht zu wissen, welcher Hashtag gerade mal aktuell ist oder wer sich welches Kleidungsstück (womöglich im Sale) gekauft hat. Man isst, schläft und lebt viel entspannter.
Für die Augen ist es Erholung, für den Akku auch und vor allem für den Kopf. Kein Denken darüber, was man wohl auch mal gerne davon hätte, sondern einfach angenehme Leere. Nein, keine Leere, eher andere Gedanken:
– Was möchte ich erreichen?
– Wo möchte ich hin im nächsten Monat?
– Wie kann ich die Welt weiterdrehen?
Man kann Denken – ohne Unterbrechungen. Kein Scrollen und Touchen.

Klar haben in der Heimat Emails, Nachrichten und Co auf einen gewartet, aber man muss diesen Balast, wie er für manche erscheint, nicht mit sich herumtragen.

In dieser einen Woche hatte ich mehr Zeit – mehr Zeit für schöne Dinge, mehr Zeit für mich, mehr Zeit für meine Umgebung. Eine Art Internetdiät hat sich als Zeitplus auf meinem Konto niedergeschlagen und ich bin glücklich damit. Vielleicht ist es auch etwas für euch? Eine Abwechslung vom Alltag?

In nicht allzu ferner Zukunft möchte ich auch noch einmal eine Woche Internetdiät machen – allerdings dies mal ohne Urlaub (leider).

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2015: Eine Woche ohne…

.. Social Media (Facebook, Instagram, WhatsApp,..), SMS, Internet, Google, Emails…
Einfach mal abschalten und die Welt Welt sein lassen. Genau dies passiert ab morgen früh um 6 Uhr. Das Handy bleibt nur für Notfälle wie Verkehrsunfälle, Krankheiten und andere Katastrophen in Reichweite. 8 komplette Tage offline sein, nicht antworten, nicht erreicht werden, nur LEBEN. Das ganz normale Leben 1.0.
Ich möchte es einmal wieder erleben – ohne YouTube-Videos und auftauchende Meldungen. Gründe und vor allem Hintergründe gibt es dann in der Woche danach ;)
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Nun erreichte mich auch noch von Fräuleinimmerglück der Liebster-Award an dem ich natürlich gern noch einmal teilnehme :)
1. Welche Stadt oder welches Land, die bzw. das du noch nie besucht hast, steht auf deiner Reiseliste ganz oben?
Als nächstes wohl die Kanaren, insbesondere Gran Canaria! Ein bisschen Sonne kann nie schaden!
2. Stell dir vor, dir würde ein kompletter Tag pro Woche zur freien Verfügung stehen – was würdest du damit machen?
Kochen, Putzen, Fotografieren, Freunde besuchen: Einfach die Sachen, für die im Alltag eher weniger Zeit bleibt!
3. Welcher Ort hat dich zuletzt überrascht (positiv oder negativ)?
Gestern war ich in unserer Landeshauptstadt (NRW) Düsseldorf und habe den Landtag gesucht, meiner Meinung nach ein furchtbares Gebäude. Schöner fand ich die Kö mit all ihren Facetten und Vorurteilen. Besuchen sollte man die Stadt allemal!
4. Gibt es bestimmte Faktoren, die ziemlich sicher dazu führen, dass ein Ort oder ein Reiseziel dich begeistern? Und wenn ja, welche?
Eigentlich bin ich mit jedem Ort glücklich, egal wie hoch die Regenwahrscheinlichkeit oder die Höchsttemperatur ist. Für mich ist jedoch auch mittlerweile sehr wichtig, dass ich a) dort satt werde (in Asien würde ich eventuell verhungern!) und b) dort die Menschenrechte, Presserechte und die Freiheit für uns gewährleistet ist. Auch wenn ich bis jetzt keine politischen Blogbeiträge gestaltet habe, so fühle ich mich bei den Nachrichten ab und an eingeschränkt.
5. Welcher Reisetyp bist du: Der, der gern eine Basis an einem Ort hat und auch mal ein paar Tage am Strand verbringt, oder eher der, der immer unterwegs ist und möglichst viel entdecken will? Oder ein ganz anderer?
Ich liebe Rundreisen! Wie man vielleicht an den aktuellen Reiseberichten (ob Mallorca, Niederlande oder aktuell Italien) sehen kann, möchte ich vieles erleben. Tage nur am Strand zu verbringen ist für mich nicht das Ziel von Reisen. Ich möchte etwas erleben, ob nun von einem Ausgangspunkt aus oder von wechselnden Unterkünften ist egal.Ich will nicht bestreiten, dass es auch mal gut tut einen Tag nur in der Sonne zu faulenzen, aber irgendwann hat man schließlich auch sein Buch ausgelesen?!
6. Ich habe meine Musik auf so ziemlich jeder Strecke dabei – kannst du gut und gern ohne Musik reisen oder stellen sich dir bei der Vorstellung die Nackenhaare auf?
Mein iPod bleibt meist zu Hause, aber ich liebe das jeweilige Radioprogramm. In den Niederlanden hatten wir unseren Lieblingsradiosender und in Südfrankreich ebenfalls. Ich möchte mich dort anpassen und auch gerne mal französische Chansons hören.. Hach, was für eine schöne Zeit das war!
7. Was ist dein Lieblings-Song oder -Musikstück? Oder, wenn das schwer auf einen Punkt zu bringen ist, deine Lieblings-Band(s) oder Komponisten?
Ui, ganz schwierige Frage. Simpler Weise höre ich meist Radio (1live) überall dort, wo ich eines anstellen kann. Aktuell höre ich gerne Ellie Goulding mit Love Me Like You Do, aber auch Lieder, die schon älter sind. Meist kann ich mir gar nicht die Titel oder Sänger merken, eher die Texte :)
8. Nachdem ich mir selber die Frage gestellt habe, bin ich neugierig, was andere antworten: Welche Gegenstände hast du in deiner Handtasche/deinem Rucksack immer dabei? Und was davon ist wirklich wichtig?
Ich musste gestern erst meine Tasche umpacken: Taschentücher, Notizblock im Miniformat, Kugelschreiber, Handy, Geldbörse mit allem drum und dran, Kamera (die ist aber eher selten dabei), Lippenbalsam. Eigentlich nicht viel, wenn ich andere „Show me your bag“ sehe ^^.
9. Wie sorgst du im Alltag für Entspannung oder Auszeit-Gefühl?
Handy aus, Laptop aus, ab auf die Couch, ins Bett oder in die Dusche. Hauptsache entspannen. Am liebsten noch Musik an, ein gutes Buch und dann abschalten.
10. In welcher Stadt hättest du gern einen Zweitwohnsitz?
Mich reizen Städte als Lebensraum nicht so sehr. Vermutlich würde ich eher eine Ferienwohnung wählen – am Ijsselmeer, oder in Südfrankreich oder doch in Österreich an einem Berg.
11. Wie hat das Bloggen deinen Alltag verändert?
Ich bin offener geworden! Es fördert meine Hobbys, zeigt mir andere Erfahrungen und ich lerne viel! Ich mag gar nicht darüber nachdenken, wo ich ohne den Blog gelandet wäre…
Von der Zeit vor (ca. 5 Jahren) bis heute hat sich schon einiges getan. Durch den Blog verbringe ich eventuell auch etwas mehr Zeit im Internet, was ja auch negativ ausgelegt werden kann. Auf der anderen Seite wird mein Alltag auch strukturierter, es passt sich gut an.

Nach der Woche ohne Handy gebe ich dann meinen Liebster-Award weiter! Vielen Dank für die lieben Fragen! Wir sehen uns dann nächste Woche wieder!