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Kochen: frische Kartoffelsuppe – Studentenküche [Rezepttest]

Ich liebe Essen ohne Schnick Schnack. Der Klecks Crème fraîche auf der Suppe, die Sprossen auf dem Salat oder auch die Balsamico Creme auf dem Tellerrand finde ich überflüssig. Für mich zählen die Inneren Werte des Essens – der Geschmack oder, wie es so schön heißt, die Gaumenfreuden.
Ab und an koche ich Rezepte aus Kochzeitschriften oder -büchern nach und meist lasse ich diesen Schnick Schnack von vornherein von meiner Einkaufsliste.
Für die Kartoffelsuppe, deren Rezept ich in der Deli 1/2012 (oh ja, schon etwas älter) gefunden habe, hatte ich diesen Schnick Schnack (für mich sind Croutons einfach Schnick Schnack) jedoch bereits zu Hause. Heute nehme ich euch also mit zur guten Hausmannskost – für Studenten ein Muss!
030415Kartoffelsuppe (3 Portionen)
Zutaten:
2 EL Butter oder Margarine, 2 mittelgroße Zwiebeln, 400g Kartoffeln, Salz, 900ml Gemüsebrühe, 200 ml Sahne, 150g Fleischwurst (Geflügel), 2 Scheiben Toastbrot, Pfeffer, Muskatnuss, Thymian, Majoran.
Zubereitung:
Zwiebeln und Kartoffeln schälen, dann in kleine Würfel schneiden.
Butter oder Margarine in einem hohen Topf erhitzen, zuerst die Zwiebeln darin glasig andünsten (ca. 2-3 Minuten) und dann die Kartoffeln hinzugeben und mit andünsten. Salzen und ca. 2 Minuten gut durch rühren. Als nächstes mit der Gemüsebrühe und der Sahne ablöschen, aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten zugedeckt köcheln lassen.
Toastwürfel zu Croutons schneiden und in etwas Butter goldgelb brutzeln, abkühlen lassen.
Die Suppe als nächstes leicht pürieren – leicht bedeutet so viel, dass noch Kartoffelstücke zurückbleiben und keine Breikonsistenz erreicht wird. Mit Majoran, Muskatnus (viel!), Pfeffer (viel) und etwas Salz abschmecken.
Nun die Fleischwurst in kleine Würfel schneiden und in die Suppe geben. Kurz erwärmen lassen und dann mit den Croutons zusammen essen.
030415_2
Anmerkungen zum Rezept:
Das Original entspricht „4 Portionen“ – meiner Meinung nach eher 2-3.
Für mehr Würze in der Suppe habe ich 2 mittelgroße Gemüsezwiebeln verwendet, statt kleinen.
100 ml Sahne (Original) reichen meiner Meinung nach nicht aus – daher mehr würzen und 200 ml Sahne nutzen. Die Konsistenz wird dadurch nicht breiiger.
Besonders wichtig ist mir auch noch das Pürieren mit dem Pürierstab. Dadurch, dass nicht alles erwischt und zu brei wird, hat man noch etwas zum Beißen beim Essen. Aus diesem Grund empfehle ich auch von mehlig kochenden Kartoffeln abzuweichen.
In meiner Variante habe ich statt Speck Fleischwurst verwendet, weil ich a) die Zubereitung (ohne Anbraten des Specks) einfacher finde und b) nicht mehr viele Leute Speck essen. Fleischwurst schmeckt wirklich lecker darin – gibt’s ja auch mittlerweile vegetarisch!
Die Croutons müssen nicht sein, aber sind schon sehr lecker zur Suppe.

Die Suppe kann man auch an 2 Tagen essen, einfach noch einmal auf mittlerer Hitze erwärmen. Die Croutons (wer sie denn auch haben möchte) sollten immer am gleichen Tag frisch gemacht werden.


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52x Good taste: Süße Erdbeertarte

Es ist Freitag und heute darf es mal wieder um Essen gehen. Von meinem Geburtstag darf ich euch noch einen Erdbeerkuchen vorstellen. Neben der bereits vorgestellten und selbst entworfenen Geburtstagstorte habe ich mir für meinen Geburtstag aus der Zeitschrift Deli eine Erdbeer-Tarte ausgesucht.  Ich mag euch das Rezept einmal vorstellen:140613 Zutaten: 180g warme Butter, 70g Zucker, etwas Salz, 1 Ei, 250g Mehl, 50g geröstete und abgekühlte Mandelblättchen, etwas Johannisbeergelee, 1 – 1,5 Päckchen frische Erdbeeren.
Zubereitung Teil 1: Butter, Zucker, Salz vermischen, Ei unterrühren. Mehl, Mandelblättchen und etwas kaltes Wasser zugeben. Das ganze verkneten und in Folie gewickelt ca. 1 Stunde kalt stellen. Teig auf einer gemehlten Fläche kreisrund ausrollen, danach in eine eingefettete Form legen, die Ränder begradigen und perfekt formen. Den Boden mit der Gabel einstechen, dann im Ofen bei 200 Grad (Umluft 180) ca. 20-25 Minuten auf der mittleren Schine goldbraun backen.
140613_2 Zubereitung Teil 2: Auf den noch warmen Tarte-Boden kurz aufgekochtes Johannisbeergelee streichen. Den Boden 15 Minuten auskühlen lassen und dann aus der Form nehmen. Danach endgültig auskühlen lassen. Die Erdbeeren in der Zeit putzen und halbieren. Sie sind dicht an dicht auf den Boden zu legen, sodass der Boden nicht mehr zu sehen ist. Wer noch Erdbeeren über hat, kann noch eine zweite Laga darüber packen.

Zum Abschluss kann der süße Gaumen noch eine weitere Schicht Gelee auf die Erdbeeren auftragen. Wer es nicht sooo süß mag, kann sich am Tortenguss (Erdbeergeschmack) bedienen. Danach kalt stellen. Wer mag, kann oben auf Minze deponieren, schmeckt wirklich sehr gut dazu!

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Lecker, oder? Ich werde dann mal wieder in der Küche verschwinden…