liebeslieschen


13 Kommentare

Fremde Fenster, fremdes Leben

Bei Fenstern ist das so wie mit fremden Menschen. Du kannst ihnen nur vor den Kopf oder bis zur Scheibe gucken und nicht hinein. Manche Menschen verschließen sich vor einem, so wie Fenster, die mit Fensterläden geschützt sind.
Fremde Fenster Fremdes Leben Du hast keine Chance das fremde Leben oder das Innere des Hauses zu betrachten. Fremde Fenster Fremdes Leben Das Fremde fasziniert dich aber. Du möchtest die Zimmer hinter den Fenstern und den Mensch im Inneren kennen lernen. Fremde Fenster Fremdes Leben Die fremden Gedanken reizen dich. Das Interieur und der Bewohner sind etwas, worüber du dir Gedanken machst, wenn du die Gardinen musterst oder die verwelkten Pflanzen auf der Fensterbank ansiehst. Fremde Fenster Fremdes Leben Du malst dir aus, welch ein Typ Mensch das wohl vor dir ist. Wie er tickt, was seine Angewohnheiten sind und wie du mit ihm umgehen sollst. Die Fenster vor dir verhüllen mehr, als was sie preisgeben. Fremde Fenster Fremdes Leben Du hast eine Vorliebe für Fremdes. Für Erkundungen, für Gespräche, für etwas, was von Außen nicht erkennbar ist.

Xenophilie – der Beitrag zu Magic Letter X auf Episodenfilm.


2 Kommentare

Sonntag: Rasende Zeit – ein Rückblick

Mir fehlt etwas auf Liebeslieschen. Und heute will ich diese Lücke etwas stopfen. Seid ihr dabei?

Vor ein paar Tagen habe ich euch erzählt, dass ich an einem Fotoalbum gearbeitet habe. Es handelt sich um den Schottland-Urlaub aus dem Jahr 2011. Wenn ich mir die Fotos ansehe, dann kommt es mir so vor, als wäre ich GERADE erst dort gewesen, hätte den Whiskey dort probiert, die Schlösser und Loch Ness besichtigt. An das grausige Wetter mit unglaublich viel Regen und einem heißen Kakao an Bord des Schiffes auf Loch Ness kann ich mich noch gut erinnern.

280413_6
Und nun denke ich darüber nach, dass es schon fast 4 Jahre her ist. 4 Jahre! Wie die Zeit rennt.
Spätestens ab der 5. Klasse hatte ich ein Ziel vor Augen: Ein Abschluss, das Abitur. 9 Jahre pauken und dann schaut man weiter. Wie lange sich manche Unterrichtsstunden oder Sommerferien hingezogen haben. Und heute? Die Semesterferien sind mit einem Wimpernschlag vorbei gewesen.
Nach dem Abi ab in die Sparkasse – 2,5 Jahre Ausbildung und wieder ein Ziel vor Augen: der Abschluss. Bankkauffrau. Tag ein, Tag aus in den Bankfilialen oder in der Berufsschule. Natürlich raste dort auch mal die Zeit ganz schnell dahin, vor allem an unruhigen Tagen mit vielen Kunden. Aber ja, im Januar 2013 (hallo, schon 2 Jahre her??) war ich plötzlich fertig. Hm, toll. Ein Schulabschluss, eine Ausbildung, eine Arbeitsstelle. Kein Ziel mehr vor Augen. Jeden Tag das gleiche.
Im September habe ich den nächsten Schritt gewagt: Letzter Arbeitstag nach einer Kündigung vorher. Ich kann diesen absolut unruhigen Tag (Kunden und Co.) immer noch fühlen, so unglaublich war es. Kunden auf Wiedersehen sagen, weil man sie wahrscheinlich niemals wieder sehen wird.
Ein paar Tage später ging’s dann los an die Uni. Alles neu. Und wieder ein Ziel vor Augen: Abschluss, diesmal bitte erst mal ein Bachelor.
Und wo stehe ich heute? 3 Semester sind schon um! 3 Semesterferienblöcke sind schon vorbei und seit einer Woche läuft schon wieder das Sommersemester.
Die Zeit RAST!.

Wie zieht euer Leben an euren Augen vorbei?


15 Kommentare

5 things that rocked my life lately

Ich liebe diese Formate, wenn andere Blogger auch mal ihre 5 oder 10 Highlights der vergangenen Zeit darstellen, ob jetzt z.B. Anna Frost über die Veränderungen mit der Geburt ihrer Tochter schreibt oder andere über den letzten Kurztrip zu einem Event.

Auf Liebeslieschen möchte ich euch nun auch mal meine ganz persönlichen Glücksmomente und Veränderungen vorstellen, die sich in den ersten drei Monaten diesen Jahres abgespielt haben.

0104151. Erholungsurlaub. Nach meinem nun bestandenen dritten Semester an der Uni durfte ich endlich wieder raus aus dem Lernalltag und ausbrechen in den Süden. Ich kann euch sagen, entspannter geht es nicht, wenn man plötzlich nicht mehr weiß, welcher Tag es ist und nur noch von den Frühstücks- und Abendessenszeiten geleitet wird. Verbracht haben wir die Tage auf Gran Canaria im Süden – und demnächst seht ihr die kleinen Ausflüge natürlich in der Reisekategorie.

0204 2. Lesen, lesen, lesen. Wenn ich in der Uni sitze und mich mal nicht mit dem Stoff der Vorlesungen beschäftige, dann beschäftige ich mich meist mit Planungen oder Essen. Abends noch ein Buch herausholen? Während des Semesters fast unmöglich. Umso schöner waren meine Semesterferien nun von Büchern geprägt. Einen kleinen Teil habe ich u.a. hier vorgestellt. Lest ihr auch so gerne?
Aktuell liegen bei mir noch die Fortsetzung des Buches Little Beach Street Bakery (Buchvorstellung) „Summer at the Little Beach Street Bakery“ von Jenny Colgan, die aktuelle Couch und das Kundenmagazin von Edeka „Mit Liebe“.0204153. Bilder im Leben 1.0. Ich weiß gar nicht, wie viele Fotos auf meinem Handy herumschwirren und vermutlich nie ein Leben außerhalb erleben dürfen. Für Fotos einer Reise von vor 4 Jahren habe ich das nun geändert: 2 Fotodruckaufträge, 1 hübsches Fotobuch, jede Menge Fotokleber und viel Arbeit. Meinen Schottland-Urlaub passe ich im Moment an die Seiten an, füge demnächst noch Beschreibungen und kleine Erinnerungen hinzu. Ich freue mich auf das Ergebnis – raus aus der digitalen Welt, endlich wieder etwas zum Durchblättern und Anfassen!

020415_24. Gesund. Seit Ende letzten Jahres versuche ich mit Herrn Freund ein wenig auf die Ernährung zu achten – mehr Gemüse und weniger Kohlenhydrate. Das sagt sich immer so leicht. Hier lockt mal ein frisch gebackenes Brötchen, dort ein Schokohase und Cola, Energy,… Im Kühlregal gibt’s immer so total leckere Smoothies. Neben Innocent und Truefruits habe ich jetzt den Saft von „Saftig“ aus Mönchengladbach gefunden. Vor der gelblichen Mischung bin ich besonders fasziniert: Aprikose-Kürbis! Wer hat denn bitte schon einmal Aprikose und Kürbis zusammen getrunken? Lecker ist’s auf jeden Fall! Wird Zeit, dass Herr Freund und ich einen Smoothiemaker anschaffen!

5. Zukunftsentscheidung. Nicht besonders häufig trifft man Entscheidungen, die das Leben in 6-12 Monaten grundlegend verändert. Im Januar habe ich den Grundstein dafür gelegt und nun haben fremde Menschen entschieden, wie mein Leben in 6 Monaten aussehen wird. Ich bin verdammt glücklich damit und darf ich bald auch davon erzählen! :)

Mit meinen Gute-Laune-Machern wünsche ich euch nun frohe Ostertage und allen besseres Wetter!


8 Kommentare

[2015] Bunte Mischung

3 Grad, andauernder Nieselregen, ein paar Sonnenstrahlen, Schneeflocken, Teegeruch und die Frage nach dem Frühling stehen für mich heute an. In 3 Wochen sieht die Welt hoffentlich rosiger aus, was Terminpläne und Wetter angeht. Die ersten Vorbereitungen für die „Grüner Daumen – Das mache ich selbst“-Serie sind schon gelaufen und ich warte auf entspannte 10-15 Grad!
An diesen Tagen, wenn der Kopf voller Statistik, Makroökonomie und Co. brodelt, nehme ich gerne meine Fotoalben zur Hand – zur Entspannung! Heute bringe ich euch mal ein paar kleine Ausschnitte mit, die ich gestreift habe – ein versunkener Kirchturm, ein französischer Marktstand und ein maltesisches Fischerboot – na, wenn das keine bunte Mischung ist?
010215 010215_2 010215_3
Wärmstens ans Herz legen kann ich euch auch noch mein (nicht gerade profihaftes) Video zu der bisherigen Italienreise:

Wie verbringt ihr diese ungemütlichen Tage?
Im Rahmen der Magic Letters Aktion von Paleica – Episodenfilm : Bunt.


6 Kommentare

[2015] Anfang – gedanklich & fotografisch

11 Tage ist das Jahr nun alt. Auf vielen Blogs, Instagramfeeds und Youtube-Channels gab es schon vor einigen Tagen die Vorsätze, To-Do’s, Mottos und Ideen für das Jahr 2015.
Mir fällt es schwer vom einen auf den anderen Tag (Silvester auf Neujahr) umzuschalten und neue Vorsätze zu fassen. Ich muss erst warm werden mit dem neuen Jahr, oder Lebensjahr. Es braucht Zeit in dieser Welt, wo sich so schnell alles ändert und die Katastrophen sich stündlich durch die Nachrichten ziehen. Haben wir in letzter Zeit mal wieder etwas von Ebola gehört? Oder von anderen Katastrophen, die länger als 1 Monat hinter uns liegen? Nein. So schnelllebig ist die Welt und ich mag das nicht.
Aus diesem Grund komme ich nun erst in der ersten Arbeitswoche des Jahres dazu.
Do small things with great love“ heißt mein Büchlein für 2015.
110115
Für mich kann es erst einen Anfang geben, wenn es auch ein Ende gibt. Über ein Jahr nachdenken, über 365 Tage, die schon hinter einem liegen. Höhen und Tiefen zu sehen an diesem Zeitstrahl und sie aufzuschreiben. Ich habe euch nun mal meine Tiefen vorenthalten, weil es mir zu privat ist, zu persönlich.
110115_2
Jedes Jahr braucht seine spezielle Zeile. „Einfach machen“ von Anna Frost zum Beispiel. Meine ganz persönliche Zeit habe ich in der Silvesternacht in einem Song gehört: What a feeling. So hat dieses Jahr für mich hoffentlich den Mut parat, dass meine Hoffnungen wahr werden und ich sie gut umsetzen kann.
Für mich stehen im Februar und im April Entscheidungen in den Sternen, die das Jahr beeinflussen können. Um was es geht und wie ich mir alles vorstelle, das erzähle ich euch demnächst einmal.
110115_3

Wie seht ihr das Jahr 2015? Welche Erfahrungen wollt ihr machen und was steht euch als nächstes ins Haus?

Mein Beitrag zum Thema Anfang bei den Magic Letters von Episodenfilm.