liebeslieschen

5 Lese-Tipps für das Frühjahr

9 Kommentare

Nach den ersten Buchempfehlungen im Februar habe ich jetzt die zweite Version für euch. Ein Mix aus Romantik, Spionage und Spannung.
270315
1. Liebesroman: Ein Kuss zu viel – Carly Phillips (Heyne Verlag, 8,99€)
Der Roman ist Teil der Familiensaga rund um die Marsden’s aus Serendipity, einem kleinen Städtchen in Amerika.
Nicole zieht in die Stadt, in der ihre Schwester als Verrückte festgenommen wurde. Eine erste Welle der Abneigung, aber auch Freundschaft schlägt ihr entgegen. Mit den ersten Schmetterlingen im Bauch trifft sie den Cop wieder, der ihre Schwester damals gefunden und verhaftet hat. Sam Marsden, praktisch am Traualtar stehen gelassen, ist nicht mehr bereit eine tiefe Bindung einzugehen, aber auch er fängt an für Nicole etwas zu empfinden. Ein Auf und Ab zwischen den beiden entsteht – bis jemand nach Nicoles Leben trachtet und der Beschützer in Sam gefragt ist.
Leichte Lektüre, ein wenig vorhersehbar, aber wunderschön geschrieben – wie sämtliche Romane der Serie. 

2. Ausgerechnet Mr. Darcy – Teri Wilson (Mira Taschenbuch, 8,99€)
Ein amerikanisch-britischer Roman über Hundeausstellungen und die Liebe – vielleicht nicht die Themen für jeden, aber ich finde den Blick hinter die Kulissen auch mal spannend.
Elizabeth stellt an ihrem 30. Geburtstag (Single, verrückte Familie, suspendierte Lehrerin an einer Privatschule in Manhattan) ihre Hündin auf einer Ausstellung aus. Der Ringrichter, ein angesehener britischer Junggeselle, macht ihr schöne Augen. Elizabeth ist schockiert und nimmt ihn nicht ernst – kurz darauf fühlt sie sich darin bestätigt, als sie sein ach so geheucheltes Interesse in Gegenwart seiner viel jüngeren und ebenso reichen Freundin wieder bemerkt. Aber ganz ehrlich? Das passt ja mal gar nicht – Herzklopfen über den großen Teich, das geht ja wirklich nicht! Doch Elizabeth kann den gutaussehenden Briten einfach nicht vergessen und als sich dann eine Chance für einen Job in London ergibt, kann sie doch nicht Nein sagen…, oder?
Interessanter Einblick in Hundeausstellungen und die Macht von alteingesessenen Familien. Die Liebe kommt nicht zu kurz und eine Stadttour durch London kann man sich auch mal in einem Buch durchlesen :)

3. Das Intercom-Komplott – Eric Ambler (Diogenes, Auf Amazon nur noch gebraucht erhältlich)
Dieses Buch habe ich als Ebook auf dem Kindle gelesen – angesprochen hat mich der Titel, weil ich mal wieder etwas spannenderes lesen wollte. Es handelt sich dabei um einen Spionageroman aus dem Jahr 1969.
Intercom ist eine Zeitschrift aus Genf, die aus einfachen Meldungen die Untergrabung der Regierungen sieht und eine Bedrohung für die Menschen herausstellen möchte. Nach dem Tod des Herausgebers kaufen zwei verdeckt operierende Geheimdienstchefs die Zeitschrift und lassen über den Chefredakteur verdeckte Dienstgeheimnisse der Nato publizieren. Der Chefredakteur gerät nichtsahnend ins Kreuzfeuer mehrerer Nachrichtendienste und kämpft um seinen Ruf.
Ein sehr spannender Roman – anders als die Literatur, die man heute frisch gedruckt im Buchladen kaufen kann. Lesenswert auf jeden Fall! Interessant fand ich die Spannung zwischen der Nato und der Sowjetunion – wer mehr darüber lesen möchte: Klick.

4. The Life List – Lori Nelson Spielman (Randomhouse, 6,99 Pfund)
Das einzige englische Buch, welches ich euch in diesem Monat vorstelle – auch als „Morgen kommt ein neuer Himmel“ bekannt (Spiegel-Bestseller).
Ein Buch, welches mich definitiv zum heulen brachte: Bretts Mutter, die Geschäftsführerin eines gut laufenden Familienunternehmens, stirbt und hinterlässt ihren Kindern ein großes Erbe. Einzig Brett wird vor eine Aufgabe gestellt: Sie hat ein ganzes Jahr Zeit um ihre „Life List“ abzuarbeiten, die sie mit 14 geschrieben hat. U.a. Aufgaben wie „Have a baby“, „Help poor people“, „Be an awesome teacher“ muss sie erledigen, bevor sie das Vermächtnis ihrer Mutter antreten kann. Ursprünglich war Brett davon ausgegangen als neue Geschäftsführerin das Unternehmen zu leiten, nun steht sie vor dem Abgrund ihrer Existenz: arbeitslos, mutterlos und vor einem gewaltigen Haufen an Aufgaben, bei der nicht nur ihr Lebensgefährte, sondern auch ein fremder Vater im Weg stehen…
Nicht umsonst ist dieses Buch ein Bestseller – mitreißend, einfühlsam und ein Ratschlag für jeden Menschen: „Tu jeden Tag etwas, was dir Angst macht“.

5. Das verlorene Symbol – Dan Brown (Bastei Lübbe, TB 9,99€)
Dan Brown ist seit den Romanen Sakrileg und Illuminati bekannt. Diabolus, Meteor, Inferno und Das verlorene Symbol sind nicht so stark in die Presse gekommen. Ich möchte euch trotzdem den Thriller von 2011 vorstellen, weil er mich absolut mitgerissen hat!
Robert Langdon, der Held aus den bekannten Romanen, wird von seinem Freund Peter Solomon nach Washington D.C. gerufen um einen Vortrag zu halten. Eine Falle, oder viel mehr ein Hinterhalt. Eine unbekannte bedrohliche Erscheinung möchte den Professor in der Stadt wissen und sich seines Wissens bemühen. Robert soll für den Unbekannten, der seinen guten Freund in der Gewalt hat, das verlorene Symbol finden. Er muss dafür tief in die amerikanische Geschichte und die Geschichte der Freimaurer greifen – immer gejagt von der CIA und dem Druck des Ungeheuers. Das Leben seines Freundes steht auf dem Spiel & nur er kann ihn retten!
Mit fast 800 Seiten ist das Buch nicht gerade dünn, aber ohne triftigen Grund kann man es einfach nicht aus der Hand legen. Wahnsinnig gut, wahnsinnig mitreißend!

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Autor: Daniela

Mitte Zwanzig, glücklich vergeben, reiselustig und entdeckungsfreudig!

9 Kommentare zu “5 Lese-Tipps für das Frühjahr

  1. The Life List habe ich hier auch noch liegen und werde es wohl demnächst lesen :) Das verlorene Symbol habe ich auch schon gelesen, muss aber sagen, dass es mir viel weniger gut gefallen hat als Sakrileg, Illuminati und Inferno ;) Meteor war auch schon nicht so mein Ding.

    • Dan Brown hat wirklich so seine Hoch- und Tiefpunkte mit den Büchern. Ich liebe vor allem den Charakter von Langdon :D
      Vielleicht kannst du mir berichten, wie du Life List fandest! Würde mich sehr freuen!
      Liebe Grüße,
      Daniela

  2. Das sind echt interessante Tipps! Mich hat besonders der Darcy-Roman angesprochen. Ich bin wohl ein hoffnungsloser Jane-Austen-Fan

  3. Das verlorene Symbol fand ich ja den schwächsten Teil von Robert Langdon. Immer noch ein gutes Buch, aber das, was danach kam („Inferno“) fand ich noch mal so viel besser. ;)

    Ich muss da zum Glück nie aufs Klo. Aber als ich das letzte Mal ankam, war halt auch wirklich Großbaustelle und Container mit Klos aufgestellt. Ich war erst mal total irritiert, weil ich gar nicht kapiert hab, dass man momentan eigentlich auf der Rückseite rauskommt und nicht da, wo man eben sonst gleich aus dem Bahnhof kommt. War dann froh, dass ich abgeholt wurde. ;)
    So viel vom Norden habe ich ja jetzt auch noch nicht gesehen. ^.^ Aber Münster finde ich angenehm. Halt auch erstaunlich grün für eine große Stadt und man ist dann doch überall schnell.

    • Inferno fand ich auch gut! Schreibt der eigentlich wieder an einem neuen Buch?? Vielleicht wird ja auch noch ein neuer Film entstehen :)
      Münster ist schon echt anders, aber ich habe immer Angst von Radfahrern überfahren zu werden! :D

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