liebeslieschen

[lesenswertes denken] Zukunftsblick – reden, bewerben, machen

6 Kommentare

[lesenswertes denken] löst meine einstige Reihe Top 5 der Woche ab. Interessant. Horizonterweiternd. Philosophierend.

1. Sportjournalist ist sicher der Traumberuf vieler Fußballjungen. Für den 17-Jährige Samuel Gardiner wurde dieser Traum wahr – jedoch nur mit einem Fake-Twitter-Account. Er gab sich als 40-Jähriger etablierter Sportjournalist aus und streute ausgedachte Fußballmeldungen über Spielerwechsel und Trainerrauswürfe ins World Wide Web. Bald hat er 25 000 Follower und alle glauben ihm – Fans, Journalisten, Spieler… Es ist schon komisch wie schnell sich solche Nachrichten verbreiten und wie schnell wir vertrauen. Andererseits ist es traurig, wie diese Geschichte wieder einmal zeigt, dass wir nur selten wahrlich vertrauen können. Hier gehts zum Interview.

2. Praktika sind gut, Praktika sind lehrreich, Praktika sind notwendig. Doch wie rankommen an ein Praktikum, wenn der Arbeitgeber einen fertig produzierten Arbeiter aus der Maschine erwartet, anstatt eines aufgeweckten, kreativen, jungen Menschen? Mehr Gedanken dazu gibts bei Das Schwein blockt.

3. Manche können ja nur denken, wenn bei ihnen richtig aufgeräumt ist. Ich zum Beispiel habe in meinem WG-Zimmer einen sehr großen Schreibtisch und wenn der richtig aufgeräumt ist, kann ich wunderbar denken – und arbeiten. Klare Gedanken braucht man überall: im Arbeitszimmer, im Wohnzimmer, im Garten und natürlich auch in der Küche. Für Letzteres hat Julia von Funkelfaden eine geniale Idee:  Sie hängt die Topfdeckel einfach in die Schranktür. Dann fliegen sie nirgends rum. Perfekt. Das muss ich meinen WG-Mitbewohnerinnen auch mal vorschlagen.

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Autor: priselotta

24 Jahre, Studentin (Theater- und Medienwissenschaft und Philosophie), verrückt nach Theater, Filmen, Serien, Büchern,...

6 Kommentare zu “[lesenswertes denken] Zukunftsblick – reden, bewerben, machen

  1. Tolle Idee mit den Topfdeckeln!! :)

  2. Ich finde nicht, dass man an einer „Medienverarsche“ sehen kann, dass man heute nur selten wahrlich vertrauen kann. Dass im Internet jeder irgendeinen Krampf erzählen kann ist logisch und das schränkt doch nicht die Vertrauensfrage allgemein ein?! :)

    Aber trotzdem sehr schöner Post und mit den Praktikas hast du recht und der Artikel auch :)

    <3 Fly

    • Hey, danke für deinen Kommentar! =) Vielleicht ist das mit dem (Nicht-)Vertrauen etwas überspitzt formuliert, das gebe ich zu. Was ich eigentlich ausdrücken wollte, ist, dass man auch immer ein kritisches Auge offen halten sollte. ;)

  3. ich musste auch immer aufräumen, bevor ich lernen konnte. habe auch letztens, bevor ich meine neuen texte geschrieben habe, erst in der arbeit den schreibtisch zusammenräumen müssen. lustig, dass das irgendwie bei vielen zusammenzuhängen scheint.

    • Ja, und sagt man nicht, dass Genies deshalb so unordentlich sind? Die haben eh schon die Ordnung im Kopf und müssen nicht mehr außenrum aufräumen? Okay, vielleicht ist es auch nur ein Klischee :p

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