liebeslieschen

{uni 8} Vertrauen. Verrat. Vergessen?

2 Kommentare

In the End mit anderem Text. Runtergelassene Hosen. Verzweiflung. Leidenschaft. Tanz. Ohne Worte. Licht.

Die Nürnberger Tafelhalle zeigt unter der Regie von Barish Karademir und der Choreographie von Ingo Schweiger das Tanz/Theater-Stück TRUST von Falk Richter. Ein Stück, dass einen Blick auf die Gesellschaft legt und einiges offen legt: Geldgier. Verschwendung. Trennung. Verletzbarkeit. Alle Wege stehen offen für die Protagonisten, sie müssen sie nur gehen. Das Problem ist aber nicht das Gehen, sondern das Finden.

Karademir inszenierte TRUST höchst abstrakt. Es gibt keine strikten Rollenverteilungen. Jeder der Schauspieler und jede der Schauspielerinnen schlüpfen mal in die eine, mal in die andere Figur. Hinzu kommen Tanzeinlagen, in denen über die Bühne gerutscht und aneinander hochgekrochen wird. Ein Highlight ist die Rapeinlage des Linkin Park Klassiker Numb/Encore – mit verändertem Text. Zwei Schauspieler singen: I wanna change the world. Das macht Hoffnung. Doch auch die Hoffnung stirbt zuletzt. Und zuletzt bleiben die Figuren im dunkeln stehen, wenn „When I go, I go alone“ ertönt.

Advertisements

Autor: priselotta

24 Jahre, Studentin (Theater- und Medienwissenschaft und Philosophie), verrückt nach Theater, Filmen, Serien, Büchern,...

2 Kommentare zu “{uni 8} Vertrauen. Verrat. Vergessen?

  1. Das Stück klingt gut – eine Art Gesellschaftskritik?
    Empfehlenswert, oder?

  2. Jap, empfehlenswert. Es ist ein Stück zum mitdenken. Es erschließt sich einem nicht direkt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s